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Offenlegung gemäß Institutsvergütungsverordnung

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Kreditwesengesetz. Sie unterliegt deshalb der Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV).

Gemäß 16 Abs. 4 InstitutsVergV hat die Gesellschaft auf ihrer Website die Ausgestaltung ihrer Vergütungssysteme sowie die Gesamtbeträge von fixer und variabler Vergütung zu veröffentlichen. Die Gesellschaft zählt aufgrund ihrer Bilanzsumme nicht zu den bedeutenden Instituten i.S.d. § 1 Abs. 2 InstitutsVergV i.V.m. § 17 InstitutsVergV.

Ausgestaltung der Vergütungssysteme

Die Vergütungssysteme der apoAsset orientieren sich an den in der Geschäfts- und Risikostrategie der Gesellschaft niedergelegten Zielen. Die apoAsset ist als Anlageberater und Finanzportfolioverwalter – überwiegend im Auftrag von Kapitalverwaltungsgesellschaften – auf den nachhaltigen Anlageerfolg der anvertrauten Vermögen entsprechend den jeweils vorgegebenen Anlagezielen und Rahmenbedingungen ausgerichtet. Die Vergütungssysteme sind so gestaltet, dass keine negativen Anreize zum Eingehen unverhältnismäßiger Risiken bestehen. Sie sind darauf ausgerichtet, dass Interessenkonflikte vermieden und Kundeninteressen durch die Vergütung der Mitarbeiter kurz-, mittel- oder langfristig nicht beeinträchtigt werden.

Es gelten in jedem Fall die folgenden Festlegungen:

  • Die Vergütungssysteme führen nicht zu einer signifikanten Abhängigkeit von einer variablen Vergütung.
  • Eine garantierte Tantieme wird nur im Ausnahmefall und nur im ersten Jahr eines Arbeitsverhältnisses gezahlt.
  • Es werden in keinem Fall Abfindungsansprüche vertraglich garantiert, die u.U. trotz eines möglichen negativen Erfolgsbeitrages zu zahlen wären.
  • Externe Berater und Interessengruppen sind in das Vergütungssystem der apoAsset nicht einbezogen.

Die von der Gesellschaft gezahlten Gesamtvergütungen berücksichtigen die Funktion und die Berufserfahrung und orientieren sich grundsätzlich an den Niveaus, die für vergleichbare Positionen bei vergleichbaren Wettbewerbern gezahlt werden. Die Festvergütung besteht aus einer angemessenen Grundvergütung sowie im Einzelfall unterschiedlichen Sach- und Zusatzleistungen. Die Mehrzahl der Mitarbeiter erhält darüber hinaus eine variable Vergütung. Für den Anteil der variablen Vergütung an der Gesamtvergütung gilt eine Grenze von 40%. Dadurch werden schädliche Anreize vermieden.

Die Regeln für die variable Vergütung der Geschäftsführung sind auf eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens ausgerichtet. Sie enthalten im Einzelfall differenziert sowohl quantitative als auch qualitative Zielgrößen. Hierzu zählen auch die Schwellenwerte zur Eigenmittelausstattung und die Liquiditätsanforderungen sowie das Ergebnis der von der Gesellschaft betreuten und verwalteten Fonds. Ein qualitativer Parameter ist auch die Vertriebsunterstützung. Die Auszahlung der variablen Vergütung der Geschäftsführung wird auf drei Jahre verteilt (Bemessungsgrundlage). Für außerordentliche Entwicklungen sehen die Vereinbarungen eine Begrenzungsmöglichkeit für das Aufsichtsorgan vor.

Die variablen Vergütungen an die Mitarbeiter werden durch nach Tätigkeit differenzierte Parameter beeinflusst. Grundlage bilden die jährlich festgesetzten und mit den Mitarbeitern besprochenen Leistungskriterien der Personalevaluierung. Der erwünschte Erfolgsbeitrag hängt in hohem Maße von dem Aufgabengebiet eines Mitarbeiters (Fondsmanagement, IT, Risikomanagement, Finanzen und Organisation, Compliance) ab. Die variable Vergütung der Kontrolleinheiten hängt nicht vom Geschäftserfolg der von ihnen kontrollierten Einheiten ab.

Der Anspruch auf eine variable Vergütung hängt von einem positiven Unternehmensergebnis ab.
Die Grundsätze für die Vergütungssysteme werden jährlich überprüft.

Gesamtbetrag der Vergütungen

Der gesamte Personalaufwand der Gesellschaft einschließlich sozialer Abgaben und betrieblicher Altersvorsorge belief sich im Jahre 2018 auf T€ 3.523.

Die fixe Vergütung betrug dabei T€ 2.259. Für das Geschäftsjahr 2018 wurde für insgesamt 23 Personen (Geschäftsführer und Mitarbeiter) eine variable Vergütung von T€ 682 zurückgestellt. Die Auszahlung erfolgt nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung im Mai 2019.

Düsseldorf, 1. Februar 2019