Fachleute aus Fondsmanagement, Medizin und Wissenschaft diskutierten, wie medizinischer Fortschritt Wert schaffen kann – für Gesundheit und Geldanlage. Moderiert wurde die digitale Veranstaltung aus dem TV-Studio der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf von Sabrina Marggraf von n-tv.
„Eine wunderbare Idee ist noch keine Innovation. Eine Innovation ist es erst dann, wenn sie bei Patientinnen und Patienten ankommt“, sagte Prof. Dr. Jochen Maas, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der apoAsset und Vize-Präsident des House of Pharma & Healthcare in Frankfurt.
An dieser Stelle setzt das Netzwerk für Healthcare-Investments der apoAsset an: die Fondsmanagement-Teams der apoAsset und der Medical Strategy GmbH, der wissenschaftliche Beirat sowie die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG.
Wirksamkeit schafft Werte
Dass Innovation nicht allein am technischen Fortschritt gemessen werden sollte, machte Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach deutlich. „Innovationen sind nur dann wertvoll, wenn sie Lebensqualität oder Lebensdauer verbessern“, sagte der Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der apoAsset. Entscheidend sei der Fokus auf Wirksamkeit und Behandlungsergebnisse. So könne medizinischer Fortschritt auch finanzierbar bleiben.
Onkologie bleibt ein Innovationsmotor
Wie konkret diese Fortschritte werden können, zeigt die Krebsmedizin. Mario Linimeier, geschäftsführender Gesellschafter der Medical Strategy GmbH, erläuterte neue Wirkprinzipien, mit denen Tumore gezielter angegriffen oder Immunreaktionen genutzt werden können. Für Biotech-Investments sei vor allem die Qualität der klinischen Daten entscheidend. Aus ihnen lasse sich ableiten, wie groß der medizinische Nutzen und das wirtschaftliche Potenzial sind. Zugleich bleiben Risikokontrolle, Diversifikation und engmaschige Analyse zentrale Voraussetzungen für innovative Biotech-Investments.
Robotik ist im OP-Saal angekommen
Auch in der Chirurgie ist Innovation bereits Versorgungsrealität. Prof. Dr. Alexis Ulrich, Chefarzt und Chirurg am Rheinland Klinikum Lukaskrankenhaus Neuss, operiert regelmäßig mit robotergestützten Systemen. „Das ist nicht die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart“, sagte Ulrich. Diese Systeme operierten nicht autonom, sondern übersetzten die Bewegungen der Chirurginnen und Chirurgen hochpräzise. Das ermögliche bessere Ergebnisse, weniger Blutverlust, weniger Schmerzen und eine schnellere Genesung. Trotz hoher Anschaffungskosten könne sich das für das gesamte Gesundheitssystem auch wirtschaftlich lohnen.
Healthcare bleibt ein Markt für Spezialisten
Für die Börse folgt daraus keine einfache Geschichte. Der Gesundheitssektor ist breit und heterogen. Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik, Gesundheitsdienstleister und digitale Anwendungen entwickeln sich nicht im Gleichschritt. Pauschale Aussagen über „den“ Gesundheitssektor greifen deshalb zu kurz.
„Der Gesundheitssektor ist sehr vielfältig. Das macht ihn als Geldanlage sehr interessant, verlangt aber tiefgehende Analysen und aktives Fondsmanagement“, sagte Kai Brüning, Senior Portfoliomanager Healthcare der apoAsset. Nur so ließen sich Chancen und Risiken einzelner Segmente, Unternehmen und Innovationen richtig einordnen.
Gerade in einer Marktphase, in der Gesundheit an der Börse weniger im Fokus steht, bleibt der langfristige Blick entscheidend. Medizinischer Fortschritt und kurzfristige Aktienkursentwicklung laufen nicht immer parallel. Für die private und institutionelle Geldanlage kommt es daher darauf an, medizinische Substanz, klinische Anwendung, Finanzierbarkeit und wirtschaftliche Skalierung gemeinsam zu bewerten.
Bei Fragen oder Interview-Wünschen wenden Sie sich bitte an:
Lars Haugwitz, GFD – Gesellschaft für Finanzkommunikation mbH,
Telefon +49 (0)69 97124734, E-Mail Haugwitz@gfd-finanzkommunikation.de
Andreas Grotz, apoAsset, Telefon +49 (0)211 8632310, E-Mail presse@apoasset.de
Apo Asset Management GmbH
Als Fondsanlagegesellschaft vereint die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) die Kernkompetenzen Gesundheitsfonds und Multi-Asset-Lösungen. Seit 1999 entwickelt und managt das Unternehmen Fonds und Investment-Lösungen für die private und institutionelle Geldanlage und wurde dafür vielfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit beteiligten Unternehmen verwaltet apoAsset ein Anlagevermögen von rund 4 Mrd. Euro. Ihre Multi-Asset-Fonds schöpfen aus einem globalen Netzwerk mit rund 400 Fondsgesellschaften. Die Gesundheitsfonds profitieren von einem breiten interdisziplinären Kompetenznetzwerk. Dazu gehören die Fondsmanagement-Teams der apoAsset und Medical Strategy GmbH, ein wissenschaftlicher Beirat sowie die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.