US-Aktien- und Tech-Quote reduziert
Potenzielle Marktverwerfungen sind ein struktureller Bestandteil unserer fortlaufenden Risikoanalysen. Entscheidend ist dabei nicht, ob sie tatsächlich auftreten, sondern wie gut Portfolios darauf vorbereitet sind und dass wir als Portfoliomanager jederzeit handlungsfähig bleiben. Für unsere Anlageentscheidungen analysieren wir kontinuierlich diverse Marktindikatoren wie Bewertungen, Kapitalflüsse, Marktstimmung, Liquidität, Volatilität und Spreads. Diese ergänzen wir durch den fortlaufenden engen Austausch mit anderen Kapitalmarktteilnehmern aus unserem globalen Netzwerk mit rund 400 Fondsgesellschaften.
In der jüngeren Vergangenheit waren insbesondere sehr hohe Investitionen im KI-Bereich verbunden mit hohen Bewertungen im Technologiesektor ein Grund zur Vorsicht. Die Marktteilnehmer stellen zunehmend die Frage, ob die Investitionen auch zu entsprechend hohen Gewinnen führen werden. In den Multi-Asset-Fonds haben wir daher bereits in 2025 die US-Aktien- und Technologiequote reduziert und die Portfolios breiter aufgestellt, unter anderem durch weitere Investments in Schwellenländeraktien und Edelmetalle.
Entsprechend setzen wir auf eine breit diversifizierte, aktive gesteuerte Allokation, gepaart mit der Selektion aktiver Manager. Dabei nutzen wir sowohl ETFs als auch Zielfonds. Bei Bedarf ergänzen wir die Portfolios durch hochliquide Instrumente wie Futures, um Risiken effizient zu steuern und jederzeit handlungsfähig zu bleiben. Mögliche Marktverwerfungen gehen häufig mit Fehlbewertungen einher, die flexible Multi-Asset-Portfolios und gute Manager gezielt antizyklisch nutzen können, um Positionen aufzubauen. Für institutionelle Anleger übertragen wir diesen Ansatz in maßgeschneiderte Lösungen, von Wertsicherungsstrategien bis hin zu regelbasierten antizyklischen Konzepten, die wir auch über Aktien- und Renten-Direktinvestments umsetzen können.