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Glossar

  • Wissen
  • 23.05.25
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    • 1 Month High / 1 Month Low
      Zeigt den höchsten und niedrigsten monatlichen Ertrag innerhalb des Bewertungszeitraums. Diese Werte geben Hinweise auf die Extremwerte der Monatsrenditen.
    • Abgeltungssteuer
      Die Abgeltungssteuer ist eine pauschale Steuer auf Kapitalerträge in Deutschland. Sie beträgt 25 % (plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) und wird direkt von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Zu den steuerpflichtigen Kapitalerträgen zählen Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Durch einen Freistellungsauftrag können bis zu 1.000 Euro (2.000 Euro bei Verheirateten) steuerfrei bleiben. Mit der Abführung durch die Bank ist die Steuerpflicht in der Regel abgegolten, sodass keine zusätzliche Angabe in der Steuererklärung nötig ist.
    • AIF (Alternative Investment Fund)
      Ein Alternative Investment Fund (AIF) ist ein Investmentfonds, der nicht unter die regulierten Anlageklassen wie Wertpapier- oder Immobilienfonds fällt und häufig in nicht-traditionelle Anlageklassen wie Private Equity, Hedgefonds oder Infrastruktur investiert. AIFs unterliegen der AIFM-Richtlinie (Alternative Investment Fund Managers Directive) der EU, die die Verwaltung und den Vertrieb dieser Fonds reguliert. Sie bieten institutionellen und wohlhabenden Anlegern Zugang zu alternativen Anlagestrategien mit potenziell höheren Renditen, aber auch höheren Risiken.
    • Annual Average / Maximum Loss
      Dieses Verhältnis zeigt, wie sich die annualisierte Rendite zum Maximum Loss verhält. Es liefert ein Maß für die Robustheit der Erträge im Vergleich zu den maximalen Verlusten.
    • Asset Allocation
      Asset Allocation bezeichnet die Aufteilung des investierten Kapitals auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe, um Risiken zu streuen und Renditechancen zu optimieren. Die Gewichtung erfolgt je nach Anlagestrategie, Risikoprofil und Anlagehorizont des Investors. Ziel ist es, die Portfolio-Performance durch Diversifikation zu stabilisieren.
    • Ausgabeaufschlag
      Einmaliges Entgelt bei Publikumsfonds für Beratung und Vertrieb, das beim Fondskauf erhoben und an den Vermittler weitergereicht wird. Der Ausgabeaufschlag ist jener Prozentsatz, den der Anleger beim Anteilkauf noch zuzüglich zum Rücknahmekurs bezahlen muss. Der max. Ausgabeaufschlag wird von der jeweiligen Fondsgesellschaft festgelegt und muss sowohl auf dem Zeichnungsformular als auch in den Verkaufsprospekten erwähnt sein. Er beträgt für Aktienfonds im Schnitt fünf, für Rentenfonds drei Prozent.
    • Ausschüttung
      Von Ausschüttung wird gesprochen, wenn der Investmentfonds die erwirtschafteten Erträge nicht wiederanlegt, sondern direkt an die Anleger ausbezahlt.
    • Benchmark
      Eine Benchmark ist ein Vergleichsmaßstab, der zur Bewertung der Performance von Investments oder Portfolios dient. Dies ist meist ein Index, wie der DAX oder der MSCI World, mit dem die Wertentwicklung eines Fonds oder einer Anlagestrategie verglichen wird. Eine positive oder negative Abweichung von der Benchmark zeigt an, ob die Anlage besser oder schlechter als der Markt abgeschnitten hat. 
    • Best-in-Class / Best-in-Progress

      Best-in-Class: Auswahl der nachhaltigsten Unternehmen innerhalb einer Branche, unabhängig vom generellen Branchenniveau.
      Best-in-Progress: Berücksichtigung von Unternehmen, die sich messbar in Richtung besserer ESG-Standards entwickeln – auch wenn sie (noch) nicht führend sind. Beide Ansätze fördern Nachhaltigkeit auf unterschiedliche Weise.

    • Beta
      Beta misst die Sensitivität der Portfoliorendite gegenüber der Entwicklung des Marktes. Ein hoher Beta-Wert eines Portfolios deutet darauf hin, dass das Portfolio größeren Renditeschwankungen und somit einem höheren (systematischen) Risiko unterworfen ist als der Markt. Allgemein gilt: Legt der Markt um 1 % zu, dann legt das Portfolio um x % zu. Als besondere Richtwerte gelten:

      >1: das Risiko des Portfolios ist größer als das des Marktes
      <1: das Risiko des Portfolios ist geringer als das des Marktes
      Trägt man die monatlichen Renditen des Portfolios und die der Benchmark in einem Diagramm ab, so ergibt sich der Wert für Beta als Steigung der Regressionsgeraden durch die Punktewolke.

    • Bonität
      Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft eines Unternehmens oder Anleihe-Emittenten. Die Bonität gibt Auskunft über die Güte eines Schuldners, also z. B. eines Emittenten einer Anleihe. Sie ist hoch, wenn ein Emittent seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Zahlung der Nominalzinsen nachkommt und den Nennwert der Anleihe mit großer Wahrscheinlichkeit zurückzahlen wird. Eine Bewertung der Bonität von Anleihe-Emittenten wird oft von Rating-Agenturen durchgeführt. Die bekanntesten sind Moody’s und Standard & Poor’s.
    • Brutto- / Netto-PerformanceDie Brutto-Performance zeigt die Wertentwicklung eines Investments ohne Abzug von Gebühren, Steuern oder Kosten. Die Netto-Performance berücksichtigt diese Abzüge und gibt realistischere Ertragsaussichten für den Anleger wieder. Wichtig für den fairen Vergleich von Produkten.
    • Broker / Intermediär

      Ein Broker führt im Auftrag von Kunden Wertpapieraufträge an Börsen aus – meist gegen Gebühren.
      Ein Intermediär ist ein übergeordneter Begriff für Vermittler im Finanzsystem, etwa Broker, Banken oder Plattformen, die Handel und Abwicklung erleichtern.

  •  

    • Concentration Risk
      Concentration Risk bezeichnet das Risiko, das durch übermäßige Gewichtung einzelner Positionen entsteht – sei es ein Wertpapier, eine Branche oder Region. Eine Konzentration reduziert Diversifikation und kann bei Verluste in diesem Bereich erhebliche negative Folgen für das Gesamtportfolio haben.
    • Convertible Bond

      Ein Convertible Bond ist eine Hybridanleihe: Ein festverzinsliches Wertpapier, das der Anleger zu vorgegebenen Bedingungen in Aktien des Emittenten umtauschen darf. Er kombiniert Zinszahlungen und Kapitalschutz mit dem Potenzial eines Kursanstiegs der Aktie.

    • Core-Satellite-Ansatz

      Beim Core-Satellite-Ansatz wird das Portfolio in einen stabilen Kern („Core“) aus breit diversifizierten, meist passiven Anlagen und ergänzende „Satelliten“ mit aktiven Strategien oder Spezialthemen aufgeteilt. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Stabilität und Renditechancen.

    • Dachfonds (Fund of Funds)

      Ein Dachfonds (Fund of Funds) ist ein Investmentfonds, der in andere Investmentfonds anstatt direkt in Wertpapiere investiert. Dadurch bietet er eine breite Diversifikation, reduziert jedoch die Rendite durch zusätzliche Gebühren auf Fondsebene. Dachfonds eignen sich besonders zur Risikostreuung über verschiedene Anlageklassen und Strategien.

    • Derivat (allgemein)Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem Basiswert (z. B. Aktie, Index, Zins, Rohstoff) abhängt. Es dient zur Absicherung (Hedging), Spekulation oder Arbitrage. Typische Derivate sind Optionen, Futures und Swaps.
    • Depotbank (Custodian)

      Eine Depotbank verwahrt das Fondsvermögen rechtlich getrennt vom Fondsanbieter und kontrolliert dessen Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Sie gewährleistet Transparenz und Anlegerschutz, z. B. durch Kontrolle von Mittelverwendung und Anteilwertberechnung.

    • DepotG / KAGB

      Das Depotgesetz (DepotG) regelt die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) bestimmt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Fonds und Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland – insbesondere Anlegerrechte, Transparenz und Aufsicht.

    • Duration / Modified Duration

      Die Duration misst die mittlere Kapitalbindungsdauer einer Anleihe und zeigt ihre Zinssensitivität. Die Modified Duration gibt an, wie stark sich der Kurs bei einer Zinsänderung um 1 % verändert. Höhere Duration = höheres Zinsänderungsrisiko.

    • Effizienzmarkthypothese

      Die Effizienzmarkthypothese besagt, dass alle verfügbaren Informationen in den aktuellen Marktpreisen von Wertpapieren vollständig eingepreist sind, sodass es unmöglich ist, durch Analyse oder Timing dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

    • ESG-Integration

      Bei der ESG-Integration fließen Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien systematisch in den Anlageprozess ein. Ziel ist, finanzielle Rendite mit nachhaltigen Werten zu verbinden und langfristige Risiken besser zu steuern.

    • ETF (physisch / synthetisch)

      Ein physischer ETF bildet einen Index durch echten Kauf der enthaltenen Wertpapiere ab. Ein synthetischer ETF nutzt dagegen Derivate (Swaps), um die Indexentwicklung nachzubilden. Physische ETFs gelten als transparenter; synthetische können Trackingfehler minimieren.

    • EU-Taxonomie

      Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem der Europäischen Union, das wirtschaftliche Aktivitäten danach bewertet, ob sie ökologisch nachhaltig sind. Sie dient als Leitfaden für Investoren und Unternehmen, um umweltfreundliche Investments zu fördern und Greenwashing zu vermeiden.

    • Fondsgebühren
      Die Fondsgebühren setzen sich aus den folgenden Einheiten zusammen:
    • Managementvergütung, Vergütung der KVG, Bestandsprovision, Verwahrstellenvergütung, Sonstige Kosten (u.a. Prüfungs-, Veröffentlichungskosten, Depotentgelt etc.), Zielfondskosten. Die Performance Fee wird im Jahresbericht und KIID in % ausgewiesen. Die Transaktionskosten werden im Jahresbericht als eine absolute Zahl in Fondswährung ausgewiesen. Der Ausgabeaufschlag wird in den BAB sowie in VKP und KIID in % zum FV angegeben.
    • Futures / Forwards

      Futures und Forwards sind Termingeschäfte: Sie verpflichten Käufer und Verkäufer, ein Gut (z. B. Rohstoff, Währung, Index) zu einem bestimmten Termin und Preis zu handeln. Futures sind standardisiert und börsengehandelt, Forwards individuell vereinbart (OTC-Handel).

    • Gains / Losses

      Summen aller Monate mit positiven Renditen (Gains) bzw. mit negativen Renditen (Losses). Diese Werte helfen zu erkennen, ob die Performance mehr von Gewinn- oder Verlustmonaten geprägt ist.

    • Growth vs. Value

      Growth-Investments setzen auf wachstumsstarke Unternehmen mit hohen Zukunftserwartungen, oft bei geringer aktueller Rentabilität. Value-Investments fokussieren auf unterbewertete Aktien mit stabilen Fundamentaldaten und günstiger Bewertung. Beide Ansätze verfolgen unterschiedliche Rendite-Risiko-Profile.

    • High-Yield-Bond

      High-Yield-Anleihen (auch „Junk Bonds“) sind Unternehmensanleihen mit niedriger Bonität (unter Investment Grade). Sie bieten höhere Zinsen zur Kompensation eines erhöhten Ausfallrisikos. Anleger profitieren von attraktiven Renditen, tragen aber ein höheres Verlustrisiko.

    • Information-Ratio
    • Die Information-Ratio setzt die Überschussrendite des Fonds zur Benchmark ins Verhältnis zum Tracking Error. Sie misst, wie konstant der Fonds eine Outperformance liefert.
    • Information-Ratio
      Diese Kennzahl „relativiert“ die erzielte relative Rendite des Portfolios (gegenüber der Benchmark) zum Abweichungsrisiko (gegenüber der Benchmark) in Form des Tracking Errors. Verwendet ein Investor das Information-Ratio zur Beurteilung der Managementleistung, dann bevorzugt er unter Portfolien mit gleicher Outperformance gegenüber einer Benchmark das Portfolio mit dem geringsten Tracking Error, da dieses Portfolio die höchste Differenzrendite pro Einheit Abweichungsrisiko ergibt.
    • Investmentsteuerreformgesetz (InvStG) – Vorabpauschale

      Seit 2018 gilt das reformierte InvStG. Es führt die Vorabpauschale ein – eine fiktive Mindestbesteuerung auf thesaurierende Fonds, selbst wenn keine tatsächliche Ausschüttung erfolgt. Ziel ist die Gleichbehandlung von ausschüttenden und thesaurierenden Fonds.

    • Jensen-Alpha
      Das Jensen-Alpha ist die tatsächlich erzielte Überschussrendite des Fonds, die nicht durch Beta erklärt wird. Es zeigt, wie viel Mehrwert das Management tatsächlich generiert hat.
    • Kapitalertragsteuer (Quellensteuer, Teilfreistellung)Kapitalerträge (z. B. Dividenden, Zinsen, Kursgewinne) unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt). Bei ausländischen Quellen greift ggf. Quellensteuer. Fondsanleger profitieren teils von einer Teilfreistellung, je nach Fondstyp (z. B. 30 % bei Aktienfonds).
    • Kontrahenten­risiko (CVA, CSA)

      Das Kontrahentenrisiko bezeichnet die Gefahr, dass eine Gegenpartei (Kontrahent) ihre vertraglichen Verpflichtungen, z.B. bei Derivatgeschäften, nicht erfüllt. Zur Bewertung dient der Credit Valuation Adjustment (CVA), der das Kreditrisiko eines Geschäfts berücksichtigt. Das Credit Support Annex (CSA) ist ein Zusatzvertrag, der die Hinterlegung von Sicherheiten zur Minderung des Kontrahentenrisikos regelt.

    • Korrelation (-skoeffizient)
      Der Korrelationskoeffizient, auch Produkt-Moment-Korrelation ist ein Maß für den Grad des linearen Zusammenhangs zwischen zwei mindestens intervall-skalierten Merkmalen, das nicht von den Maßeinheiten der Messung abhängt und somit dimensionslos ist. Er kann Werte zwischen − 1 und + 1 annehmen. Bei einem Wert von + 1 (bzw. − 1) besteht ein vollständig positiver (bzw. negativer) linearer Zusammenhang zwischen den betrachteten Merkmalen. Wenn der Korrelationskoeffizient den Wert 0 aufweist, hängen die beiden Merkmale überhaupt nicht linear voneinander ab.
    • Leverage (Brutto, Commitment, ex-post)
      Leverage beschreibt den Einsatz von Fremdkapital oder Derivaten zur Erhöhung des Investitionsvolumens.
      Brutto-Methode: Summe aller Positionen.
      Commitment-Methode: Berücksichtigung von Absicherungen.
      Ex-post: Rückblickende Messung realisierter Hebelwirkungen.
    • Maximum Loss
      Der Maximum Loss beschreibt den höchsten Verlust in einer zusammenhängenden Periode (Drawdown). Diese Kennzahl ist entscheidend für die Einschätzung des maximalen Verlustrisikos.
    • Maximum Drawdown
      Der maximale Wertverlust (Maximum Drawdown) ist die Rendite der schlechtesten Investmentperiode zwischen einem Höchststand und dem darauffolgenden Tiefstand im betrachteten Zeitraum. Diese Periode kann auch positive Renditen beinhalten. Beispiel: Ein Fonds hat im betrachteten Zeitraum ein Kurstief von 95 EUR. Der höchste davor erreichte Kurs lag bei 102 EUR. Das Ergebnis lautet (vereinfacht dargestellt): 95 / 102 − 1 = −6,86%
    • MiFID II / MiFIR

      MiFID II (EU-Richtlinie) und MiFIR (EU-Verordnung) regeln seit 2018 den Wertpapierhandel in Europa. Ziel ist mehr Anlegerschutz, Transparenz und eine einheitliche Marktaufsicht – u. a. durch Dokumentationspflichten, Zielmarktdefinition und Kostentransparenz.

    • Nettoinventarwert (NIW / NAV)

      Der Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV) ist der rechnerische Wert eines Fondsanteils. Er ergibt sich aus dem Gesamtwert des Fondsvermögens abzüglich Verbindlichkeiten, geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Er wird täglich neu berechnet.

    • OGAW / UCITS-Fonds

      OGAW (Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) bzw. UCITS (engl. für dasselbe) sind regulierte Investmentfonds nach EU-Recht. Sie bieten hohen Anlegerschutz, sind diversifiziert und dürfen grenzüberschreitend in der EU vertrieben werden.

    • Performance / Performance p.a.
      Die Performance bzw. der Return sind Maße für die Entwicklung des Fonds oder der Benchmark im Bewertungszeitraum. Der Return R gibt die Gesamtrendite und der Return p.a. den annualisierten Return, d.h. die durchschnittliche Jahresrendite im betrachteten Zeitraum wieder.
    • Performance-Fee / High-Water-Mark

      Eine Performance-Fee ist eine erfolgsabhängige Vergütung für Fondsmanager. Um Überbelohnung bei schwankender Leistung zu vermeiden, kommt oft die High-Water-Mark zum Einsatz: Gebühren fallen nur an, wenn der Fonds einen früheren Höchststand übertrifft.

    • Portfolio Alpha

      Alpha misst, wie stark ein Fonds nach Anpassung um das Marktrisiko (Beta) die Benchmark outperformt oder underperformt. Ein positives Alpha spricht für erfolgreiches aktives Management.

    • Portfolio Beta
      Beta gibt an, wie stark der Fonds auf Marktschwankungen reagiert. Werte über 1 deuten auf stärkere Schwankungen als die Benchmark hin; Werte unter 1 auf geringere.
    • PRIIPs-Verordnung (KID)

      Die PRIIPs-Verordnung schreibt ein standardisiertes Basisinformationsblatt (KID, Key Information Document) für verpackte Anlageprodukte vor. Es informiert Kleinanleger klar über Risiken, Kosten und erwartbare Erträge und soll den Produktvergleich erleichtern.

    • Publikumsfonds / Spezialfonds
      Publikumsfonds sind Investmentfonds, die für eine breite Anlegergruppe zugänglich sind und in der Regel öffentlich vertrieben werden. Spezialfonds hingegen richten sich ausschließlich an institutionelle Anleger (z. B. Versicherungen oder Pensionskassen) und sind nicht für den öffentlichen Vertrieb zugelassen.
    • Relative Annual Rendite
      Die annualisierte relative Rendite erlaubt einen fairen Vergleich der Outperformance auf Jahresbasis.
    • Rating
      Es gibt drei maßgebliche Rating-Instanzen: Standard & Poor´s, Moodys Investors Service und Fitch Rating. Unterschieden wird zwischen Investment Grade und Non-Investment Grade (Speculative Grade). Investment Grade wird bei allen drei Instanzen durch ein dreifaches, zweifaches und einfaches A bzw. einem Triple B vergeben. Non-Investment Grade umfasst zweifaches und einfaches B bzw. C. Moodys nutzt im Bereich Non-Investment Grade noch die Kombination aus C and a. Von Default Risk wird bei der niedrigsten Qualität gesprochen bzw. wenn der Zahlungsausfall bereits eingetreten ist (Standard & Poor´s: D(efault); Fitch Rating: RD (Restricted Default, D(efault).
    • Relative Renditen
      Zeigen die Differenz zwischen Fonds- und Benchmark-Rendite. Geometrische Berechnung berücksichtigt den Zinseszinseffekt, während die arithmetische Berechnung ein einfacher Differenzvergleich ist.
    • Rendite
      Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung (Effektivverzinsung) des eingesetzten Kapitals. Die Rendite wird zumeist in Prozenten angegeben. Sie differiert nahezu immer mit dem Prozentsatz des Nominalzinses oder der Dividende, weil der Erwerbskurs nicht mit dem Nennwert übereinstimmt. Für die Berechnung wird der Ertrag (Dividende, Zins), zum Beispiel 6%, in Beziehung zum Kurs, z.B. 150 %, gesetzt. (6×100) / 150 = 4 % Rendite. Aktive bzw. Relative Renditen zeigen die Rendite des Fonds gegenüber der Benchmark. Die arithmetische Rendite ist auf den ersten Blick verständlicher und anschaulicher, die geometrische dagegen bietet den Vorteil, dass die relativen Renditen über die Zeit aufkumuliert werden können. Zur Beurteilung, welche Überschussrendite schwieriger zu erzielen war, ist die geometrische Differenzrendite geeigneter.
    • Return / Annual Average
      Return bezeichnet die Gesamtrendite eines Fonds oder einer Benchmark. Der Annual Average ist die annualisierte Durchschnittsrendite und gibt Aufschluss über die jährliche Performance.
    • Rücknahmepreis
      Der Rücknahmepreis wird börsentäglich von der Verwahrstelle berechnet. Er wird nicht durch Angebot und Nachfrage beeinflusst, sondern die einzigen Einflussfaktoren sind die Preise der Vermögensgegenstände, die der Fonds hält.
    • Share Class (Institutionell, Retail, Clean, I-/P-/R-Tranche)
      Fonds werden oft in mehrere Anteilsklassen (Share Classes) unterteilt, z. B.:Institutionell (I): mit niedrigeren Gebühren für Großanleger
      Retail (R/P): für Privatanleger
      Clean: ohne Rückvergütungen (z. B. für Honorarberatung)
    • Unterschiede bestehen v. a. in Kostenstruktur und Mindestanlagesummen.
    • Sharpe Ratio
      Das Verhältnis von Überschussrendite (über den risikolosen Zins hinaus) pro Risikoeinheit. Eine hohe Sharpe Ratio zeigt ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis.
    • SICAV / FCP / GmbH & Co. KGaA
      Diese Begriffe bezeichnen Rechtsformen für Fonds:
      SICAV: Aktiengesellschaft nach Luxemburger Recht
      FCP: Gemeinsamer Investmentfonds ohne eigene Rechtspersönlichkeit
      GmbH & Co. KGaA: Deutsche Rechtsform, oft bei Publikumsfonds mit haftungsbegrenzter Geschäftsführung
    • Sondervermögen
      Das bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der KVG getrennt gehalten werden. KVGen dürfen mehrere Sondervermögen bilden, die sich durch ihre Namen unterscheiden und getrennt gehalten werden müssen. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der KVG.
    • Sparerpauschbetrag
      Der Sparerpauschbetrag ist ein Freibetrag für Kapitalerträge in Deutschland, der bei Alleinstehenden 1.000 Euro und bei Verheirateten 2.000 Euro pro Jahr beträgt. Er ermöglicht steuerfreie Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne, wenn ein Freistellungsauftrag bei der Bank gestellt wurde. Kapitalerträge, die darüber hinausgehen, unterliegen der Abgeltungssteuer.
    • Spread (Z-, OAS, i-Spread)
      Ein Spread ist die Risikoprämie einer Anleihe gegenüber einer Referenzrendite.
      Z-Spread: konstante Aufschlagsrendite über alle Laufzeiten
      i-Spread: gegenüber Zinsswaps
      OAS (Option-Adjusted Spread): berücksichtigt zusätzlich Optionen wie vorzeitige Kündbarkeit
    • Staats- / Corporate Bond

      Staatsanleihen werden von Regierungen begeben, gelten meist als sicher. Corporate Bonds stammen von Unternehmen und bieten höhere Renditen – allerdings mit entsprechend höherem Ausfallrisiko. Beide sind wichtige Bausteine für Anleiheportfolios.

    • Stamm- / VorzugsaktieStammaktien gewähren Stimmrecht und Dividendenanspruch. Vorzugsaktien haben meist kein Stimmrecht, dafür Vorrechte bei Dividenden oder Rückzahlungen. Sie bieten stabile Erträge, aber geringeren Einfluss auf Unternehmensentscheidungen.
    • Standard Deviation / Volatility

      Die Standardabweichung misst die Schwankungsbreite der Monatsrenditen um den Mittelwert. Die annualisierte Standardabweichung wird als Volatilität bezeichnet und gibt das absolute Risiko eines Fonds an.

    • Thesaurierung (Wiederanlage)
      Die Wiederanlage des jährlichen Ausschüttungsbetrags erfolgt in der Regel automatisch. Dem Anleger werden auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben. Die Wiederanlage von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals.
    • Strukturierte Anleihe (Barrier, Reverse Convertible)
      Strukturierte Anleihen kombinieren klassische Anleihen mit Derivatelementen. Beispiele:
    • Barrier-Anleihe: Auszahlung abhängig vom Erreichen eines Kursniveaus
      Reverse Convertible: hohe Kupons, Rückzahlung kann in Aktien erfolgen. Sie bieten Mehrertrag, aber auch komplexe Risiken.
    • Swap (IRS, CDS, Total Return)
      Swaps sind Tauschgeschäfte von Zahlungsströmen:
      IRS (Interest Rate Swap): Zinszahlungen werden getauscht (fix vs. variabel)
      CDS (Credit Default Swap): Absicherung gegen Kreditausfall
      Total Return Swap: gesamter Ertrag eines Vermögenswerts wird übertragen
      Swaps werden v. a. zur Absicherung und Arbitrage genutzt.
    • Total Expense Ratio (TER)
      Die Total Expense Ratio (TER) gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Investmentfonds im Verhältnis zum Fondsvermögen an. Sie umfasst Managementgebühren, Verwaltungsgebühren und sonstige laufende Kosten und hilft Anlegern, die Kostenbelastung verschiedener Fonds miteinander zu vergleichen.
    • Tracking Error
      Der Tracking Error misst die Schwankungen der Differenzrenditen zwischen Fonds und Benchmark und zeigt damit das aktive Risiko (Abweichung von der Benchmark) an.
    • Treynor Ratio
      Setzt die Überschussrendite eines Fonds ins Verhältnis zum systematischen Risiko (Beta). Damit wird die Effizienz der Rendite pro Marktrisiko-Einheit beurteilt.

     

    • Value at Risk (VaR) / Conditional VaR
      Value at Risk (VaR) gibt an, welchen maximalen Verlust ein Portfolio unter normalen Marktbedingungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z. B. 1 Tag) mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit (z. B. 95 %) erleiden kann. Conditional VaR (CVaR), auch Expected Shortfall genannt, misst den durchschnittlichen Verlust, falls der VaR überschritten wird, und berücksichtigt damit Extremrisiken besser als der VaR.
    • Verwahrstellenvergütung
      (i.d.R. zwischen 0,05% und 0,10%) Entgelt der Verwahrstelle (Bank) für Verwahrung des Fondsvermögens und Ausübung der gesetzlich vorgeschriebenen Kontrolltätigkeit. Die Verwahrstellenvergütung wird dem Fondsvermögen direkt entnommen.
    • Verwaltungs- und Vertriebsstellenvergütung (VVG)
      (i.d.R. zwischen 0,5% und 2,0%) Synonym für Managementgebühr (Management Fee). Es ist die Vergütung, die die KVG für die Verwaltung eines Fonds erhält. Die maximal zulässige Höhe der Verwaltungsvergütung ist in den besonderen Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt geregelt. Mit der Gebühr wird nicht der Anleger, sondern der Fonds belastet. Die VVG besteht aus der Vergütung der KVG, des Fondsmanagers und der Vertriebsprovision. Teilweise wird zusätzlich eine variable, performanceabhängige Gebühr erhoben.
    • Volatilität
      Die Volatilität (Standardabweichung)ist ein Maß für das Abweichungsrisiko der Monatsrenditen von der durchschnittlichen monatlichen Rendite eines Fonds bzw. einer Benchmark.
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